Sportvereinigung Eberstadt e.V. | Fussball-Abteilung              
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1. Vorsitzender:
 Robert Bopp

 

Die Geschichte

Das Gründungsjahr 1911 klingt in unseren Ohren fast biblisch. Damals im April wurde der Fußballclub "Germania 1911" in Eberstadt bei Darmstadt zum Leben erweckt. Sein erstes Spielfeld befand sich auf den Pfarrwiesen zwischen Frankensteiner Straße und Palisadenweg. Die Chronik erzählt, dass die ersten hölzernen Torstangen von Wilhelm Schäfer stammten, der sie im elterlichen Zimmerergeschäft herrichten ließ. Sie mußten in Raten abgezahlt werden.

Zwei Kriege hat der Verein überstanden. Nicht nur, daß viele junge Männer nicht mehr zurück kamen, man war auch wirtschaftlich auf dem Nullpunkt. Die finanziellen Mittel fehlten. Umso erstaunlicher mutet es an, dass die Menschen auch in den Zeiten des Mangels der Faszination Fußball erlagen. Das Geld reichte nicht, um das persönliche Leben zu gestalten. Trotzdem schaffte man es, den Verein wieder aufzubauen. Das hat außerordentlich viel Kraft und Eigeninitiative abverlangt. Die Menschen spürten, wie sich durch ihr Engagement eine Gemeinschaft und ein Ort der freundlichen und sportlichen Begegnungen entwickelte. Heute haben uns die Medien und der Freizeitstreß fest im Griff.

Der Verein hatte nicht nur für sportbegeisterte Fußballer hohe Anziehungskraft, er befriedigte auch die gesellschaftlichen und kulturellen Bedürfnisse. Es wurden große Bälle mit richtigen Tanzorchestern veranstaltet, auf die man sich schon Wochen vorher freute. Famlienausflüge, an denen Alt und Jung teilnahmen, festliche Weihnachtsfeiern, Tanz in den Mai und viele andere Veranstaltungen machten das Vereinsleben bunt. Die monatlichen Beiträge der Mitglieder wurden nicht, wie es heute der Fall ist, im Einzugsverfahren abgebucht, sondern ein Kassierer ging von Haus zu Haus, um die 1,-DM abzuholen. Man hat mir erzählt, dass die Leute den Besuch des Kassierers nicht missen wollten. Denn er agierte gleichzeitig als Nachrichtenüberbringer. Die Vereinsneuigkeiten machten auf diese Weise die Runde, ohne Briefpapier und Porto.

Später, als die Fußballfelder sich schon am Waldsportplatz befanden, kamen zu den sonntäglichen Spielen manchmal bis zu 2000 Zuschauer, die sich in 3er- und 4er-Reihen um den Platz drängen mußten. Es wird erzählt, dass sogar Spaziergänger im Frankensteiner Wald den "Toooor"-Schrei hörten.

Apropos Frankenstein: Mit dem 1. Jugendturnier wurde 1949 die lange Serie der "Frankenstein-Turniere" begonnen. In den Anfangsjahren dieser Austragungen traten teilweise bis zu 16 Jugendmannschaften an. Die jungen Leute wurden alle in Privathaushalten aufgenommen. Ganz Eberstadt ein einziges Hotel. Und 1978 wurde diese Turnierveranstaltung zum ersten Mal international.

Es war eine außerordentliche Leistung, eine solche Sportstätte zu gründen und bis heute zu erhalten. Und wenn man bedenkt, dass ein guter Fußballer immer klein angefangen hat, kann man auch ermessen, wieviel engagierte Jugendarbeit in den zurückliegenden Jahren steckt.
   

Unser ökologisches Engagement

Wir leben in dem Bewusstsein, dass uns die Klimakrise vor eine ökologische und gesellschaftliche Herausforderung stellt, die wir nur mit vereinten Kräften lösen können. Wir wissen, dass jeder Einzelne Verantwortung für die globale Zukunft trägt und werden jetzt aktiv, um in der Gemeinschaft ökologische Probleme zu lösen und innovative Perspektiven zu schaffen.

 

“Vision 2020“ ist eine Klima-Partnerschaft zwischen ENTEGA und dem Breitensport. Eine Partnerschaft, die auf Leistung und Gegenleistung beruht. Sie hat das Ziel, den verantwortungsvollen Umgang mit Energie zu fördern, zu trainieren und zu belohnen.

 

Alle teilnehmenden Vereine sind durch ihr langfristiges Bekenntnis zum gemeinsamen Weg einer nachhaltigen CO2-Reduktion “Klimapartner von ENTEGA“. Zur Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele haben wir einen „Vision 2020 – Klimacoach“ berufen. Er wird Maßnahmen und geeignete Verhaltensweisen im Verein koordinieren und mit den Vereinsmitgliedern kommunizieren. Denn jetzt geht es ums Ganze: Den Schutz unseres Lebensraumes durch die nachhaltige Reduzierung des CO2-Ausstoßes und die Sicherung von natürlichen, regenerativen Energien für nachfolgende Generationen.

Gut für die Region